Cécile Lauber

Aus Theaterlexikon
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* 13.7.1887 Luzern, † 16.4.1981 Luzern.

Aufgewachsen in wohlhabenden Verhältnissen, liess sich L. an der Kunstgewerbeschule Luzern und am Konservatorium in Lausanne zur Malerin und Musikerin ausbilden. Ihr erstes Drama schrieb sie 1908 mit "Der Inquisitor". 1913–18 lebte L. in Lausanne. Mit der Rückkehr nach Luzern begann sich ihr erfolgreiches literarisches Schaffen zu entfalten, das wiederholt die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt thematisierte. L. schrieb hauptsächlich Romane, daneben Gedichte, Novellen, Legenden und Schauspiele. Bühnenwerke: "Die verlorene Magd" (Uraufführung 8.2.1925, →Stadttheater Basel, Regie: Johannes Heinz), "In der Stunde, die Gott uns gibt" (Uraufführung 1928, →Stadttheater Luzern, Regie: Gottfried Falkenhausen), "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen" (Weihnachtsspiel nach Hans Christian Andersen, Uraufführung 13.12.1931, Stadttheater Luzern), "Nachtigall und Rose" (1959), "Gesang des Lebens" (Uraufführung 1963, Kunsthaus Luzern), "Hagar und Ismael" (Uraufführung 1964, →Goetheanum Dornach), "Lo-Foh" (1965), "Das Märchen von der Schlange" (1972), "Der Bruder" (1972), "Der echte Sohn" (1972). 1942–56 war L. im Vorstand des →SSV.

Auszeichnungen

  • 1964 Grosser Preis der Schweizerischen Schillerstiftung,
  • 1964 Jugendbuchpreis,
  • 1969 Innerschweizer Literaturpreis,
  • 1972 Ehrenbürgerin der Stadt Luzern.

Literatur

  • Luck, Rätus: C. L. In: L., C.: Stumme Natur, 1982.

Nachlass

  • Zentralbibliothek Luzern und
  • Schweizerisches Literaturarchiv, Bern.


Autor: Reto Caluori



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Caluori, Reto: Cécile Lauber, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1083–1084.

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