Karl Wick

Aus Theaterlexikon
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* 6.3.1891 St. Josefen (Gemeinde Gaiserwald SG), † 22.12.1969 Luzern.

Matura an der Stiftsschule Engelberg. Studium der Jurisprudenz in Freiburg und Berlin. Nach der Promotion 1917–21 Redaktor bei der "Ostschweiz" in St. Gallen, 1921–26 bei der "Hochwacht" in Winterthur. 1926–54 Kulturredaktor bei der Luzerner Tageszeitung "Vaterland"; 1954–66 deren Chefredaktor. W. schrieb über Jahrzehnte hinweg Theaterkritiken zu Aufführungen des →Stadttheaters Luzern (Kürzel: K. W.). Er galt als der führende Denker der katholischen Kulturpolitik in der Schweiz, bewies als Theater- und Literaturkritiker aber Offenheit gegenüber nichtkatholischem Gedankengut. Der hoch stehende Kulturteil des "Vaterlands" war unter seiner Ägide Aushängeschild der Zeitung und sollte die geistig-religiöse Führungsrolle der Zeitung unterstreichen. Politische Karriere als Vertreter der Christlichsozialen Partei: Luzerner Grossrat (1927–31 und 1935–51), Nationalrat (1931–63).

Literatur

  • Chefredaktor Dr. Dr. h. c. K. W., 1966 [Festschrift zum 75. Geburtstag].


Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Karl Wick, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2090.

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