Verena Rhyn

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* 2.3.1945 Bern.

1966–69 Schauspielausbildung am Konservatorium Bern, Gesangsausbildung 1969–72 am Opernstudio Karlsruhe und 1972–74 bei Klara Ebers in Hamburg. Engagements 1969–72 an der Badischen Landesbühne Bruchsal (unter anderem Agda Kjerulf in →Curt Goetz’ "Hokuspokus" und Gretchen in Goethes "Urfaust"), 1972–75 am Nordmark-Landestheater Schleswig (unter anderem Marie in Büchners "Woyzeck", Klara Hühnerwadel in →Frank Wedekinds "Musik"). Dann Übersiedlung nach Kalifornien. Nach ihrer Rückkehr war R. 1977–81 an der Landesbühne Wilhelmshaven engagiert (unter anderem Penelope in Philip Kings "Lauf doch nicht immer weg"). Seit 1981 gehört sie zum Ensemble des Theaters der Stadt Trier, wo sie zahlreiche Rollen verkörperte, darunter die Señora in →Max Frischs "Andorra", Olga in Sartres "Die schmutzigen Hände", Marthe in Goethes "Urfaust", Stella in Ustinovs "Endspurt", Célimène in Molière/Enzensbergers "Der Menschenfeind", die Titelrolle in Cole Porters Musical "Kiss Me, Kate", Mephistopheles in Goethes "Faust" und Frau Albert in Theresia Walsers "King Kongs Töchter". Besonders grossen Erfolg hatte R. als Maria Callas in Terrence McNallys "Meisterklasse". Neben ihrer Bühnentätigkeit ist R. als Kunstmalerin tätig.

Auszeichnungen

  • 1997 Ernennung zur Kammerschauspielerin.


Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Verena Rhyn, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1488–1489.

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