Amanda Bennett

Aus Theaterlexikon
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* 24.4.1957 Amarillo (USA). ∞ Michael Vessa, bildender Künstler.

Tanzausbildung 1973–76 an der School of American Ballet in New York. Engagements 1976–78 am →Grand Théâtre in Genf unter →Patricia Neary, 1978–89 Solistin am Ballett der →Basler Theater unter →Heinz Spoerli. In Genf bewährte sich B. in der Neoklassik George Balanchines, in Basel tanzte sie ein breites Repertoire mit Werken von Gastchoreografen und den Uraufführungen und Klassikerversionen Spoerlis. Ihre wichtigsten Rollen wie Lise in "(La Fille mal gardée)" (Musik: Ferdinand Hérold), Pimpinella in "(Pulcinella)" (Musik: Strawinsky), Anne Page in "(John Falstaff)" (Musik: Thomas Jahn), Hermia in "(Ein Sommernachtstraum)" (Musik: Mendelssohn Bartholdy) – alle von Spoerli choreografiert – und ihre Solopartien in "(Serenade)" (Choreografie: Balanchine, Musik: Tschaikowsky), "(5 Tangos)" (Choreografie: Hans van Manen, Musik: Piazzolla) und "(Before Nightfall)" (Choreografie: Nils Christe, Musik: Bohuslav Martinů) beweisen ihr vielseitiges Talent. 1989/90 Engagement beim Pennsylvania Ballet. Ab 1990 Unterrichtstätigkeit, zum Beispiel 1991–93 an →Martin Schläpfers Ballettschule Dance Place in Basel, 1993–99 beim →Tanz Ensemble Cathy Sharp und seit 1995 am Freien Theater Basel, wo B. die Ballettabteilung leitet. 1999–2001 Ballett­meisterin beim Ballett Freiburg Pretty Ugly an den Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau unter Amanda Miller, ab 2002 Leiterin der Ballettschule am Theater Basel.



Autorin: Ursula Pellaton



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Pellaton, Ursula: Amanda Bennett, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 158–159.