Walter Kiesler

Aus Theaterlexikon
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* 1905 Berlin (D).

Studium der Theaterwissenschaft an der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin, Schauspielunterricht bei Ferdinand Gregori in Berlin. Erste Engagements in Leipzig, Frankfurt am Main und Bremen, 1938–58 mit kurzen Unterbrechungen am National-Theater Mannheim verpflichtet, wo sich K. zum "schweren Charakterhelden" entwickelte (unter anderem Richter Danforth in Arthur Millers "Hexenjagd", Orgon in Molières "Tartuffe", Miller in Schillers "Kabale und Liebe"). Weitere Engagements 1957–68 am →Schauspielhaus Zürich (1958 Präsident in Schillers "Kabale und Liebe" und 1960 Gloster in Shakes­peares "König Lear", Regie jeweils: →Oskar Wälterlin; 1963 erster Parlamentarier in der Uraufführung von →Friedrich Dürrenmatts "Herkules und der Stall des Augias", Regie: →Leonard Steckel; 1964 Don Gonzalo in →Max Frischs "Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie", Regie: →Kurt Hirschfeld), 1964 Titelrolle in Shakespeares "König Lear" als Gast am →Stadttheater Basel (Regie: Ernst Kuhr) und am →Städtebundtheater Biel-Solothurn (Regie: →Markus Breitner), 1968–78 an den →Basler Theatern (1968 Pfarrer in Sperrs "Jagdszenen aus Niederbayern" und Rousseline in Hugos "Tausend Francs Belohnung", 1969 Gerichtsrat Walter in Kleists "Der zerbrochene Krug").



Autor: Redaktion



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Redaktion: Walter Kiesler, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 991.

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