Alice Lach

Aus Theaterlexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

* 28.11.1893 Wien (A), † 29.12.1969 Zürich. ∞ →Eugen Jensen, Schauspieler.

Schauspielausbildung am Burgtheater Wien, Engagements unter anderem am Deutschen Volkstheater und am Raimund-Theater Wien, 1929/30 am Neuen Theater in Frankfurt am Main, danach unter anderem am Kabarett "(Der liebe Augustin)" in Wien, daneben diverse Filmrollen. 1938 Emigration nach Wien, dann zusammen mit ihrem Ehemann nach Zürich. 1938–69 zumeist kleinere Rollen am →Schauspielhaus Zürich (1939 Freifräulein von Lütgen in Axel Breidahls "(Stiftsdamen)", Regie: →Leopold Lindtberg; 1946 Gabrielle in der deutschsprachigen Erstaufführung von Giraudoux’ "(Die Irre von Chaillot)", Regie: →Leonard Steckel; 1951 Susanne Ramsden in Shaws "(Mensch und Übermensch)", Regie: →Will Quadflieg; 1952 frühere Verlobte des Alten in Strindbergs "(Gespenstersonate)", Regie: Steckel). Als Gast am →Stadttheater Chur (1946 Vermieterin in →Hans Müller-Einigens "(Flamme)" und Gabrielle in Giraudoux’ "(Die Irre von Chaillot)"), am →Bernhard-Theater Zürich, ab 1951 am →Theater am Central Zürich, an der →Komödie Basel (1955 Lina Beermann in Ludwig Thomas "(Moral)", Regie: →Egon Karter) sowie auf Tourneen. Bei den Salzburger Festspielen 1947 und 1948 verkörperte sie unter der Regie von Helene Thimig des Schuldknechts Weib in Hofmannsthals "(Jedermann)". Ausserdem gab sie Gastspiele unter anderem in Berlin, Frankfurt, Hamburg, München und Wien. Schauspiellehrerin am →Bühnenstudio Zürich. Diverse Fernseh- und Filmrollen.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Alice Lach, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1066.

Normdaten