Gertrud Müller

Aus Theaterlexikon
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* Bern, † um 1967, auch Gertrud Maria M.

Schauspielunterricht in Wien. M. spielte 1937/38 am →Städtebundtheater Biel-Solothurn, 1940–47 am →Stadttheater Bern (unter anderem Hyppolita in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" und Gräfin Capulet in dessen "Romeo und Julia", die Oberschwester in →Curt Goetz’ "Dr. med. Hiob Prätorius", Sittah in Lessings "Nathan der Weise" und Frau Flamm in Hauptmanns "Rose Bernd"), 1951/52 am →Atelier-Theater Bern, 1953/54 als Gast erneut am Stadttheater Bern und 1957/58 wiederum am Atelier-Theater (unter anderem Amme in Anouilhs "Antigone"). Sie arbeitete viele Jahre für das Radiostudio Bern, so als Sprecherin für Hörspiele (etwa die populären →Gotthelf-Hörspielfolgen in den vierziger Jahren) und andere Sendungen sowie als ständige Mitarbeiterin der dramaturgischen Abteilung und des Ressorts "Frauen- und Kinderstunden". M. übersetzte englische Romane, verfasste die Untertitel zu fremdsprachigen Filmen sowie berndeutsche Bearbeitungen von Hörspielen und Märchen. Mehrere Rollen in Schweizer Filmen, unter anderem die Ehefrau Sophie Bürgi in →Max Hauflers "Emil, me mues halt rede mitenand!"(1941) und Frau Hotz in →Sigfrit Steiners "Steibruch" (1942).



Autor: Redaktion



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Redaktion: Gertrud Müller, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1286.

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