Katharina Rupp

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* 10.2.1959 Basel.

1978–80 Musikstudium (Klavier) an der →Musik-Akademie der Stadt Basel bei →Jürg Wyttenbach, 1980–81 Ausstattungsassistenz bei den Filmarchitekten Heidi und Toni Lüdi in München und Hamburg, Regieassistentin am →Stadttheater Bern und an den Städtischen Bühnen Nürnberg. 1981–85 Schauspielausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen. Engagements 1985–88 an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (unter anderem: Lucy in →Bertolt Brecht/Weills "Die Dreigroschenoper"; Eboli in Schillers "Don Carlos"; Luise Maske in Sternheims "Der Snob" und "Die Hose"; Smeraldina in Goldonis "Der Diener zweier Herren"), 1988–90 an den Städtischen Bühnen Nürnberg (Béline in Molières "Der eingebildete Kranke"; Christine Linde in Ibsens "Nora"), 1990–93 am Theater in der Josefstadt Wien (Esther in Vitracs "Victor oder Die Kinder an die Macht" und Elmire in Molières "Tartuffe", Regie jeweils: Thomas Schulte-Michels), als Gast weiterhin in Frankfurt sowie am Bayerischen Staatsschauspiel München (unter anderem Molly in →Frank Wedekinds "Der Marquis von Keith", Regie: Schulte-Michels). 1993–96 gehörte R. zum Ensemble des →Theaters Basel, dort spielte sie unter anderem Hippolita in John Fords "Schade, dass sie eine Hure war" (Regie: B. K. Tragelehn), Beatrice in Shakespeares "Viel Lärm um nichts", Elisabeth Proctor in Millers "Hexenjagd" und Toinette in Molières "Der eingebildete Kranke" (Regie jeweils: Schulte-Michels), Elmire in Molières "Der Tartuffe", Rosie in Sam Shepards "Simpatico" und Dwojra in Babels "Sonnenuntergang". Seit 1997 arbeitet R. als Regisseurin. Sie inszenierte unter anderem am Pfalztheater Kaiserslautern (1997 Rezas "Kunst", 1999 Coline Serreaus "Hase Hase"), am Schauspielhaus Wuppertal (1997 →Franz Wittenbrinks "Sekretärinnen", 1999 Millers "Tod eines Handlungsreisenden"), am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1998 Schillers "Kabale und Liebe", 1999 Lehárs "Die lustige Witwe"), am Nationaltheater Weimar (1998 Ben Eltons "Popcorn"), an den Städtischen Bühnen Augsburg (2000 Lessings "Nathan der Weise"), am Landestheater Salzburg (2000 Thomas Bernhards "Die Berühmten"), am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken (2000 Schillers "Maria Stuart"), am →Stadttheater St. Gallen (2000 Biljana Srbljanovics "Familiengeschichten. Belgrad", 2002 Sternheims "Die Kassette"), am →Stadttheater Bern (2001 Brian Friels "Ein Monat auf dem Lande" nach Turgenjew). Regisseurin mehrerer Dokumentarfilme.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Katharina Rupp, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1545.

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