Lisbeth Felder

Aus Theaterlexikon
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* 10.2.1949 Zeihen AG, eigentlich Elisabeth F.

Schauspielausbildung 1972/73 an der →Theaterschule Cibolini in Basel. Feste Engagements 1973–75 am Landestheater Württemberg-Hohenzollern in Tübingen (unter anderem Eve in Kleists "Der zerbrochne Krug") und 1975–81 an den Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau (1993 Hühnerfried in der Uraufführung von →Silvio Huonders "Feuerlili"). Danach gastierte F. weiterhin an den Städtischen Bühnen Freiburg sowie unter anderem am →Theater Basel (1994 Frau Lynge in Ibsens "Stützen der Gesellschaft", Regie: →Uwe Eric Laufenberg), am →Theater Neumarkt Zürich (1998 Frau Greti in der Uraufführung von Theresia Walsers "King Kongs Töchter", Regie: →Volker Hesse), am Wallgraben-Theater in Freiburg im Breisgau (1999 Kitty in Daniel Calls "Wetterleuchten", Regie: Elmar Wittmann), am →Theater Kanton Zürich in Winterthur (1999 Linda in Arthur Millers "De Tod vom Verträtter Willi Lehme", Dialektbearbeitung und Regie: Thomas Hostettler) und bei diversen freien Gruppen (2000 im Raum 33 in Basel Ehefrau in der Uraufführung von →Michael Maassens "KatzMaus"). Seit 1985 auch zahlreiche Soloprogramme, darunter "Ein Jojo ohne Schnur", "Tochtergesellschaften", "Das wahre Leben", "Lydia", "Anna wird Kranzflechterin" (nach →Hugo Loetscher, Regie: Doris Baldini), "Louises Herz" (eine freie Bearbeitung des Romans "Ihr blöden Weiber" von Friederike Kretzen), "Mi’Mami" (Bühnenstück von Gilles Mebes, Regie: Gudrun Lelek). Zahlreiche Hörspiel- und Fernsehrollen, darunter Lioba Weber in der Fernsehserie "Die Fallers" (seit 1994).



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Lisbeth Felder, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 571–572.

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