René Schnoz

Aus Theaterlexikon
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* 18.5.1966 Disentis GR. Bruder des Musikers Andi S.

Zunächst Ausbildung zum Kaufmann an der Handelsmittelschule Chur. 1986–89 Schauspielausbildung an der →Schauspiel-Akademie Zürich, 1989 →Emil-Oprecht-Preis. Engagements bei den →Freilichtspielen Chur, 1990–92 am →Theater Basel (unter anderem Demetrius in Shake­speares "Ein Sommernachtstraum" und Brighella in Gozzis "Turandot", Regie jeweils: →Jossi Wieler, Antilochus in Kleists "Penthesilea", Regie: Barbara Bilabel, Peps in Fleißers "Fegefeuer in Ingolstadt", Regie: →Norbert Schwientek) und 1992–95 am Theater Oberhausen (Nick in Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", Kiebich in Friedrich Karl Waechters "Kiebich und Dutz", Maurice in Genets "Unter Aufsicht", Leonce in Büchners "Leonce und Lena"). Seit 1995 ist S. freiberuflich tätig. Er spielte unter anderem beim Theater Solex in Zürich (1996 Nazaire in Claude Confortès’ "Marathon"), bei der Churer Theatergruppe "ressort k" (Aufführungen in Rumantsch Grischun), an der →Klibühni in Chur (2000 Beamter in Gogols "Tagebuch eines Wahnsinnigen", Regie: →Liliana Heimberg), bei den Burgfestspielen Mayen (2001 Laertes in Shakespeares "Hamlet", Regie: Hans-Joachim Heyse; Sam Craig in Wilders "Unsere kleine Stadt", Regie: Matthias Brenner) und auf Tournee. Diverse Fernseh- und Filmrollen, mehrere Regiearbeiten für Amateurtheater.

Auszeichnungen

  • Auszeichnung zum besten Nachwuchsschauspieler am Nordrhein-Westfälischen Theatertreffen (für Leonce),
  • 1996 Förderungspreis des Kantons Graubünden.


Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: René Schnoz, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1626.

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