Juri Ackermann

Aus Theaterlexikon
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* 24.9.1946 Schaffhausen, auch Jürg A. ∞ I. Erika Stamm, Tänzerin (→Erika Ackermann), ∞ II. Jiolia Pyrokakoy, Tänzerin.

Ausbildung 1970–75 an der →Sigurd Leeder School of Dance in Herisau; Sommerkurse bei Mary Hinkson, →Hans Züllig und Jean Cébron. Ab 1975 erste Tanzgruppe mit Jiolia Pyrokakoy und Christine Anliker. Mitwirkung im Zürcher Mimenchor von Eduard Kopp. 1976 Gründung eines grösseren Ensembles, das nach dem ersten grossen Erfolg 1977 in Nyon Choreo 77 genannt wurde. Das Kollektiv aus Tänzerinnen und Tänzern in wechselnder Zusammensetzung, die eigene und fremde Werke, Soli und Gruppentänze aufführten, leistete Pionierarbeit für ein freies Tanzschaffen in der Schweiz und bestand bis 1981. Der zeitgenössische Stil der Gruppe beruhte auf verschiedenen Techniken des Ausdruckstanzes. Mitglieder unter anderen: A., Evelyn Rigotti, Ueli Kohler, Yvonne Heitz, →Margit Huber, →Fumi Matsuda, Jiolia Pyrokakoy, Rita Vogel, Annamaria Studer, Sylvia Maag. Auftritte in der Schweiz, Österreich, Griechenland und Frankreich. 1984 beendete A. seine Tanzkarriere.

Auszeichnungen



Autorin: Ursula Pellaton



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Pellaton, Ursula: Juri Ackermann, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 26.

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