Peter Meier

Aus Theaterlexikon
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* 9.3.1938 Zürich.

M. studierte Germanistik und Geschichte in Zürich; 1962 Promotion bei Emil Staiger mit der Arbeit "Die Romane Werner Bergengruens". Bereits von 1956 an freier Mitarbeiter beim "Tages-Anzeiger" Zürich, 1963 Redaktor, von November 1969 bis 1986 Mitglied der Kulturredaktion. Nach einer schweren Erkrankung 1989 Wechsel in die Medienredaktion und 1997 vorzeitige Pensionierung, dennoch weiterhin freie Mitarbeit. M. kommentierte zusammen mit seinem Kollegen →Christoph Kuhn als einer der wenigen Zürcher Theaterkritiker die Direktion →Peter Löfflers am →Schauspielhaus Zürich mit viel Wohlwollen. Er setzte sich sehr kritisch mit der Ära →Harry Buckwitz auseinander, attackierte dessen Berater →Werner Wollenberger scharf und stand auch dem nachfolgenden Direktor →Gerhard Klingenberg kritisch gegenüber, obschon er dessen Förderung junger Schweizer Dramatiker schätzte. Mit mehr Sympathie verfolgte er die Direktionszeit von →Gerd Heinz. Als Literaturkritiker förderte M. Autoren wie Christoph Geiser und →Niklaus Meienberg. Ab 1975 Mitglied der Jury des →Hans Reinhart-Rings, 1981–85 der Städtischen Literaturkommission Zürich. M. verfasste "‹Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent›. Theater- und Literaturkritik" (1987).

Auszeichnungen

  • 1977 Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis.


Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Peter Meier, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1220.

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