Otto Dewald

Aus Theaterlexikon
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* 6.10.1906 Elberfeld (D), † 4.11.1974 Grieskirchen (A). ∞ →Ellen Schwanneke, Schauspielerin.

Engagements als Schauspieler 1924/25 am Stadttheater Heilbronn, 1925/26 als Schauspieler und Sänger am Neuen Operettentheater Frankfurt am Main, 1926/27 an der Volksoper Hamburg, 1927–30 an den Städtischen Bühnen Dortmund. Ab 1930 bis zur Entlassung 1933 Regisseur und Sänger am Stadttheater Breslau. 1933/34 Regisseur und Operettensänger am Neuen Stadttheater Teplitz-Schönau, 1934/35 am Stadttheater Aussig und am Neuen Deutschen Theater Prag, 1936/37 Regisseur und Schauspieler am Deutschen Theater Mährisch-Ostrau. 1936 Gastregisseur am →Stadttheater Zürich und am →Städtebundtheater Biel-Solothurn, Schauspieler am →Sommertheater Winterthur, Winterthur ZH. 1937/38 Regisseur und Sänger am Stadttheater Reichenberg. 1939–58 Buffo und Operettenspielleiter am Städtebundtheater Biel-Solothurn (unter anderem Philipp Würmel in Jessels "Die goldene Mühle", Kaiser Josef II. in Jarnos "Die Försterchristel", Kammerdiener Josef in Johann Strauß’ "Wiener Blut"; inszenierte unter anderem 1939/40 →Ralph Benatzkys "Die drei Musketiere", 1946/47 →Alexander Krannhals’ "Ferien im Tessin" und sein eigenes Stück "Ekstase", 1947/48 Künnekes "Der Vetter aus Dingsda"), 1950/51 Stolz’ "Lang, lang ist’s her", 1952/53 Kálmáns "Gräfin Mariza", 1957/58 Johann Strauß’ "Wiener Blut"; daneben am Sommertheater Winterthur. Ab 1958 unter der Direktion von →Rudolf Bernhard Schauspieler am →Bernhard-Theater, Zürich ZH, dort ab 1962 unter der Direktion von →Eynar Grabowsky auch als Regisseur tätig (unter anderem 1962/63 Lengsfelder/Tischs "Warum lügst du, Chérie?"und Conners’ "Patsy", 1963/64 Marc Camolettis "Landung im Glück", 1964/65 Magniers "Drei im Doppelbett" mit →Stephanie Glaser, →Peter W. Staub, →Roland Rasser, 1967/68 Christies "Fuchsjagd", 1968/69 →Curt Goetz’ "Der Lügner und die Nonne" mit Hans-Joachim Kulenkampff, 1971/72 Arnold/Bachs "Der keusche Lebemann" mit →Jörg Schneider und →Paul Bühlmann, Beer/Preses’ "Man ist nur zweimal jung").



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Otto Dewald, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 463–464.

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