Fabio Eiselin

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* 27.5.1958 Basel.

Mittelschullehrerdiplom an der Universität Basel in den Fächern Deutsch, Französisch und Geschichte. 1984–87 Schauspielausbildung an der →Schauspiel-Akademie Zürich. Danach freischaffender Schauspieler, unter anderem am →Theater Tuchlaube in Aarau (1988 verschiedene Rollen in der Schweizer Erstaufführung von Ayckbourns "Konfusionen", Regie: →Hans Suter) und beim →Ring-Theater Zürich (1989 Portier und Herr Steinthaler in Horváths "Himmelwärts", Regie: André Steger). 1989–91 Engagement am Kinder- und Jugendtheater des Landestheaters Württemberg-Hohenzollern in Tübingen, dort unter anderem Reza in "Mohammed" (Text und Regie: Peter Seligmann) und im Improvisationstheater "Theatersport" (Regie: Volker Quandt), damit 1990–92 auf Tournee, unter anderem am Comedy Summit in Toronto. Anschliessend erneut freischaffend, unter anderem am Reutlinger Theater in der Tonne (1992 Caronte in "Erzählungen aus der Unterwelt" und Alfons in Goethes "Torquato Tasso", Regie: Knut Weber), am Landestheater Tübingen (1992 Andrej in "Drei Schwestern" nach Tschechow, Regie: Marcelo Diaz), bei der Gruppe Moira (1993 in "Gertrud und Wilhelm" im →Theatersaal Rigiblick in Zürich), bei der →Claque Baden (1994 Jakob Littner in der szenischen Lesung von Wolfgang Koeppens "Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch", Regie: Stephan Roppel), am →Häbse-Theater Basel (1995 Vince Fontaine in der Wiederaufnahme von Jim Jacob/Warren Caseys Musical "Grease", Regie: →Stefan Huber) und am →Stadttheater Luzern (1995 Esel in Grimms "D’Bremer Stadtmusikante", Regie: →Caroline Antener). 1996–2000 Engagement am Jungen Theater Zürich/→Theater an der Sihl in Zürich, dort unter anderem Titelrolle in der Uraufführung von "Kapitän Nemo" (Text und Regie: →Ferruccio Cainero), Katt in der Uraufführung von Ingeborg von Zadows "Besuch bei Katt und Fredda", Puck in →Beat Fähs "Rose und Regen, Schwert und Wunde", Asiate in Nino d’Introna/Giacomo Ravicchios "Robinson & Crusoe" und Professor in Ionescos "Die Unterrichtsstunde" (Regie jeweils: Diaz). Seit 2000 wieder freischaffend tätig, unter anderem als regelmässiger Gast am Theater an der Sihl (beispielsweise 2000 Che in der Uraufführung von Suzanne van Lohuizens "Mein Vater Che Guevara", Regie: Diaz, und 2002 Germain in der deutschsprachigen Erstaufführung von Suzanne Ostens "Die Grenze", Regie: Matthias Lehmann), im Tanzhaus Wasserwerk in Zürich (2001 in "Don’t Miss the Train") und in einer Koproduktion von Theaterschöneswetter Lenzburg (→Mark Wetter), Theater Tuchlaube Aarau und anderen (2003 →Paul Steinmann/→Christoph Moerikofers "Baregg", Regie: Moerikofer). Diverse Lesungen und Filmrollen sowie Sprecher für Hör-CDs.



Autorin: Kathrina Erizar



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Erizar, Kathrina: Fabio Eiselin, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 527.

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