Charlotte Heinimann

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* 10.12.1956 Basel.

1979–82 Ausbildung am Studio für Musik und Theater der →Musik-Akademie der Stadt Basel, 1982 Weiterbildung am Theaterhaus Berlin. 1976–81 Gesangsunterricht bei Beat Hadorn in Zürich, seit 1998 bei Yvonne Prinz in Wien. Engagements am →Theater am Neumarkt Zürich (1983 Erika Brückner in Mnouchkines "Mephisto", Regie: Markus Weber; 1984 1. Dame in der Uraufführung von →Lukas B. Suters "Schrebers Garten", Regie: →Peter Schweiger; 1985 Monolog "Das Geschlecht der Gedanken" von Jutta Heinrich, Regie: →Peter Lerchbaumer), beim Kinder- und Jugendtheater →Spatz & Co. Baden, am →Theater an der Winkelwiese Zürich (1988 Jean in Catherine Hayes "Töchter", Regie: →Peter Holliger), am →Stadttheater Luzern (1993 Madeleine in Pam Gems’ "Piaf", Regie: →Michael Wedekind), bei Touche ma bouche Basel. 1989 war sie Mitbegründerin des TiF-Ensembles in Schaffhausen, zu dem sie bis heute gehört (unter anderem ab 1993 Monolog "Usurpation" von →Viktor Giacobbo, Regie: →Christoph Haering; 1995–97 Eva Braun in Robert David MacDonalds "Gipfelkonferenz", Regie: Bernadette Evers). H. spielte unter anderem 1990 Madeleine in Giacobbos "Kunst und Schinken" (→Theater im Teufelhof Basel, danach diverse Gastspiele, Regie: →Peter Freiburghaus); 1992 Nanny in Christopher Durangs "Das Baby mit dem Bade" bei der Theatergruppe →Fusyon im Theater im Kornhaus Baden (Regie: Hubert Kramar); 1994 Marie in Coline Serreaus "Hase Hase" (→Freies Theater M.A.R.I.A., Aarau, Regie: Serena Sartori), 1995 Advokatin in Fiersteins "Leo und ich" (→Theaterfalle Basel, Regie: Michael Luisier), 1996 in Bettina Schmid/Horace McCoys "Tanzmarathon" (Produktion der Schauspielwerkstatt Zürich, Regie: Schmid), 1997 Loby in →Friedrich Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame" (→See-Burgtheater Kreuzlingen, Regie: →Leopold Huber), 1998 Schülerin in Ionescos "Die Unterrichtsstunde" (Villa Wettstein Basel, Regie: Eylon Kindler), 1999 diverse Rollen in der Schweizer Erstaufführung von Long/Singer/Winfields "Shakespeares sämtliche Werke, leicht gekürzt" (→Helmut Förnbacher Theater Company Basel). Zudem wirkte sie an vielen Liederabenden und Lesungen mit, darunter "Apropos Liebe" (Lieder und Chansons von →Bertolt Brecht, Eisler, Dessau und anderen, Regie: →Inge Borkh), "Ein Genie bin ich selber" (Hanns-Eisler-Programm, Regie: Uwe Lohse), "Des Sängers Fluch" (Balladenabend mit ihrem Lebensgefährten →Mathias Gnädinger und Hans Hassler, Regie: Lohse). Diverse Engagements bei Fernsehen (Mitwirkung in Giacobbos Satiremagazin "Viktors Spätprogramm" und Jacky Ewald in "Café Bâle") und Film (1999 Frau Thut in Bettina Schmids Kurzfilm "Kronos & Partner", 2000 in Clemens Klopfensteins "WerAngstWolf"). H. ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Künstlerbörse der →VTS und des VTS-Rats.



Autor: Jean Grädel



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Grädel, Jean: Charlotte Heinimann, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 816–817, Abbildung auf S. 816.

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